Privater Partytreff für Swinger: Spannende Idee oder pure Fantasie?

Ihr seid häufiger in Swingerclubs unterwegs, doch ein privater Partytreff reizt euch ebenfalls? Kein Wunder, verbindet er doch den Charme eurer persönlichen, häuslichen Atmosphäre mit dem prickelnden Geschmack des Neuen. Einen Swingertreff in den eigenen vier Wänden zu organisieren oder bei einer „Hausparty“ eingeladen zu werden, setzt allerdings ein wenig Vorbereitung voraus.

Die easy-going-Variante: Swingerclubs nehmen euch die Arbeit ab

Die richtigen Teamplayer für die von euch gewünschten Spielarten zu suchen, ist das Eine. Das andere ist, einen Termin auszumachen und dann mit Vorfreude und Lust vor der Tür zu stehen und den Funken überspringen zu lassen. Gleich drei Dinge, die ein gesundes Timing, Fingerspitzengefühl und Verständnis bei allen Beteiligten erfordern.

Schließlich kann es passieren, dass euer privater Partytreff gerade an einem Wochenende statt findet, an dem euch der Sinn nicht nach heißem Sex steht.

Bei einem Swingertreff in einem Club ist das Ganze natürlich deutlich einfacher: Hier könnt ihr spontan hinfahren, wenn es euch danach gelüstet – oder bei plötzlicher Lustlosigkeit eben lieber zu Hause bleiben. Alles ganz unkompliziert und genau nach eurem Geschmack.

Aber: Auch ein privater Partytreff hat seine absoluten Schokoladenseiten

Vorteil I: Ihr habt den Vertrauensvorsprung auf eurer Seite

Falls ihr euch beim Swingerclub Besuch nicht so recht fallen lassen könnt, weil ihr eure Gegenüber erst seit wenigen Momenten kennt, ist ein privater Partytreff eine tolle Alternative: Es sind nur ausgesuchte Swinger anwesend, zu denen ihr vielleicht bereits im Vorfeld Kontakte geknüpft habt und die ihr potenziell scharf findet.

Selbstredend gibt es auch in dieser Konstellation immer ein allererstes Mal. Doch wenn das geschafft ist, und ihr euch immer noch anziehend findet, kommt ihr bei den nächsten Malen auf allgemeinen Wunsch hin bestimmt schneller zur Sache.

Vorteil II: Ihr wisst, was der andere will – und es harmoniert mit euren Vorstellungen

Einen privaten Swingertreff zu organisieren, bedeutet Zeit zu investieren. Dafür werdet ihr jedoch reich belohnt werden, sobald ihr eine eingespielte Truppe seid.

Angenehmerweise braucht ihr dann sämtliche Vorlieben, Tabus und Sicherheitsaspekte nicht jedes Mal wieder neu auszuknobeln. Alle wissen Bescheid und ihr könnt unbefangen und entspannt drauf los vögeln.

Vorteil III: Ihr seid nicht an die Öffnungszeiten der Swingerclubs gebunden

Zugegeben, viele Clubs haben nahezu jeden Tag geöffnet; in manchen ist sogar schon zur Frühstückszeit der Teufel los. Allerdings hilft euch das nichts, wenn ihr vergleichsweise spontane Lust auf ein Swingertreffen habt, und genau euer Club da nicht mitzieht.

Ein privater Partytreff ist da schon von einem anderen Kaliber und bei Bedarf zu fast jedem Zeitpunkt startklar. Weiterer Pluspunkt: Wenn eure Runde aus mehreren besuchbaren Paaren oder Singles besteht, könnt ihr nicht nur „Partner-“ sondern auch „Treffpunkt-wechsel-dich“ spielen.

Hand in die Hose: Ist ein privater Partytreff eher Wunschdenken oder durchaus machbare Realität?

Tatsächlich fällt er nicht vom Himmel. Wichtige Faktoren, die bei seiner Einrichtung eine Rolle spielen, sind unter anderem:

  • Eine oder mehrere geeignete Locations,
  • Mitspieler(innen), die sich mögen und gegebenenfalls spontan und reiselustig sind
  • das grundsätzliche Interesse, sich privat zu treffen.
  • und wie immer die Swinger-Etikette für Paare beachten!

Wie ihr seht, gibt es mehrere Schrauben, an denen ihr und alle weiteren Beteiligten drehen müssen, damit das Date für alle ein voller Erfolg wird. Hinzu kommt, dass ihr die Frage, was bei einem nicht-überspringenden Funken passiert, unbedingt im Vorfeld abklären solltet. Oder wie es nach dem Sex aussieht: Noch etwas bleiben oder direkt wieder in die Sachen schlüpfen und gehen – das ist eine weitere wichtige Frage.

Wie ihr seht, gibt es einiges zu berücksichtigen. Der Knackpunkt ist meist die Einsicht, dass ein privater Swingertreff Einsatz von allen Beteiligten verlangt. Bevor der Spaß im Bett kommt… Dann sind Erlebnisse in diesem Rahmen aber allererste Sahne!

Lange Rede, kurzer Sinn

Insgesamt hängt es euren Vorstellungen ab, wie viel Spannungspotenzial ein privater Partytreff bei euch auslöst: Ein Besuch in Swingerclubs ist gerade am Anfang sicherlich insofern zu empfehlen, als ihr dort zunächst gewisse Erfahrungen sammelt und einen ersten, sehr unverbindlichen Eindruck vom Swingen bekommen könnt.

Es gehört eben mehr dazu, jemanden in seinen Privaträumen zu besuchen oder seine eigenen heiligen Hallen für jemanden zu öffnen, als sich an einem neutralen Ort zu treffen. Was allerdings nicht bedeutet, dass sich dieser Mut nicht bezahlt machen wird. Und wie wir alle wissen, gehört die Welt den Mutigen. Also: Viel Spaß beim Tüfteln und Ausprobieren!

Bild von MarcScottAustinTX / Flickr

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